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Auch Nanny- und Überwachungsstaat Großbritannien verbietet Markenlogos auf Tabakprodukten PDF Drucken E-Mail
Montag, den 30. März 2015 um 22:07 Uhr

London (dpa) - Großbritannien hat als zweites Land in Europa Markenlogos von Zigarettenschachteln verbannt. Das Parlament in London entschied bereits Anfang des Monats mit deutlicher Mehrheit, dass ab Mai 2016 alle Tabakprodukte einheitlich dunkel verpackt und mit Warnhinweisen und Schockbildern versehen sein müssen.

Es galt vorab bereits als sicher, dass auch das Oberhaus dem Parlamentsbeschluss zustimmt. Zuvor hatte das irische Parlament einen ähnlichen Entschluss gefasst. Wann die Logos dort verschwinden, steht noch nicht fest.

Vorreiter ist Australien, das als erstes Land der Welt Ende 2012 die Logos verboten hat. Die Zigarettenindustrie sieht vom sogenannten Plain Packaging Marken- und Eigentumsrechte verletzt. Mehrere Unternehmen haben angekündigt, sich juristisch wehren zu wollen. Kritiker im britischen Parlament befürchten, dass solche Verbote auf andere Produkte ausgedehnt werden könnten. Die Regierung bestreitet das aber. 

Ähnliche Pläne gibt es etwa in Frankreich, Finnland und Neuseeland. Laut Bundesregierung ist ein Gesetz zur Einheitsverpackung von Zigaretten in Deutschland nicht geplant.



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