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Keine Jugendschutzproblematik bei der Zigarre PDF Drucken E-Mail
Montag, den 18. Juni 2012 um 05:56 Uhr

Auch wenn man beim Genuss einer guten Zigarre nicht
an Statistiken und deren Zahlenwerk denken möchte, ist der
Bundesverband der Zigarrenindustrie (BdZ) über die Aussagen von
offiziellen Statistiken der letzten Jahre und besonders des letzten
Eurobarometers, in dem die Ergebnisse der Meinungsumfrage innerhalb
der EU veröffentlicht werden, sehr erfreut.


Der Geschäftsführer des BdZ, Bodo Mehrlein, erklärt, dass man in
Gesprächen mit Entscheidungsträgern und besonders im Rahmen der
Tabakproduktrichtlinie immer wieder die Sonderrolle des
Zigarrenkonsums hinsichtlich der Altersstruktur und dem
Konsumverhalten betont. Diese schon auf den ersten Blick logisch
erscheinenden Aussagen, wurden und werden durch offizielle
Statistiken immer wieder belegt.

Schon der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre
2009 hatte für den Konsum von Zigarren und Zigarillos ausdrücklich
ausgewiesen, dass Jugendliche im Alter von 15-20 Jahren keine
Zigarren/Zigarillos rauchen und die Hauptaltersgruppe der Zigarren /
Zigarillo-Raucher demnach männlich und weit über 40 Jahre ist. Auch
der kürzlich veröffentlichte Eurobarometer 2012 der Europäischen
Kommission über das Rauchverhalten der EU-Bürger unterstreicht diese
Aussagen, indem er feststellt, dass Zigarren nur selten und wenn von
älteren Konsumenten geraucht werden. Nur jeweils zwei Prozent aller
Raucher gaben an, dass sie täglich oder wöchentlich eine Zigarre
rauchen, sechs Prozent geben an, dass sie weniger als eine Zigarre im
Monat rauchen. Die Zigarrenraucher sind entsprechend der
Untersuchungen der Europäischen Kommission meist männlich und gehören
der gehobenen Altersklasse an. Die stärkste Altersklasse der
Zigarrenraucher ist dabei die der über 55-jährigen.

Nach Ansicht des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie sind diese
Erkenntnisse der Europäischen Kommission, die auf Umfrageergebnissen
beruhen, eine Bestätigung für seine Argumente. Bei den angedachten
Regulierungsmaßnahmen in der Tabakproduktrichtlinie wird immer wieder
die Bedeutung des Jugendschutzes betont und auf Regulierung der
Attraktivität der Tabakprodukte für Jugendliche hingewiesen.
Selbstredend unterstützt die Zigarrenindustrie den Jugendschutz, hält
aber weitergehende Regulierungen seiner Produkte hinsichtlich der
Verpackung und Inhaltsstoffe nicht für nötig, da die Statistiken
belegen, dass Zigarren für Jugendliche keinerlei Attraktivität
ausstrahlen.

 

Quelle: BdZ



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