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Selbst gemachter Tabak und Zigarren PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. Februar 2014 um 15:55 Uhr

(wy) - Je mehr der Staat bei den Tabakwaren an der Steuerschraube dreht, umso einfallsreicher werden die Leute, wenn es darum geht, die Tabaksteuer zu umgehen. Bis vor einigen Jahren waren die so genannten Steckzigaretten, die Zigaretten aus Tabak-Sticks, welche in Filterhülsen gesteckt wurden, ein gangbarer Weg zur preiswerten Zigarette, welcher weniger Arbeit machte als das herkömmliche Stopfen oder Drehen. Dann stopfte der Fiskus dieses Schlupfloch, indem er die Sticks mittlerweile steuerlich ganz einfach nicht mehr als Tabak zum Drehen sondern als Zigaretten einstuft.

Allerdings gibt es immer noch den einen oder anderen Weg, preiswert zu rauchen. Die Palette reicht von illegalen Lösungen wie den Kauf von geschmuggelten Zigaretten bis zum legalen Sparen durch Selbstanbau des Tabaks. Gerade der letztere ist auch für Zigarrenraucher interessant. Weniger aus Ersparnisgründen, da bei den an sich schon relativ teuren Zigarren die Steuer verhältnismäßig wenig ausmacht, sondern eher aus Spaß am Selbermachen.

Manche Leute bauen nicht nur selbst Tabak an, sondern machen sich daraus sogar ihre eigenen Zigarren. Natürlich darf man nicht erwarten, dass der selbst gezwirbelte Hausmacher-Zigarrenprügel mit einer erlesenen Cohiba zu vergleichen ist. Da aber in Deutschland früher vieler Orts nicht nur Tabak angebaut wurde, sondern daraus auch Zigarren in Handarbeit verfertigt wurden, dürfte es durchaus möglich sein, zu Ergebnissen zu gelangen, die an die historischen Ware heranreichen.

Leider ist der Selbstanbau von Tabak keine ganz einfache Sache. Einerseits gehört der Tabak zu den eher anspruchsvollen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die sich nicht so leicht anbauen lassen wie Kopfsalat oder Tomaten; andererseits ist nicht überall in Deutschland das Klima dafür auch geeignet. Dazu kommt natürlich noch, dass nicht jeder über eine geeignete Anbaufläche und über den Platz zur Trocknung und Weiterverarbeitung des Tabaks verfügt. 

Mit der edlen Ware aus den renonmierten Manufakturen kann sich die selbstgemachte Zigarre sicherlich nicht messen, aber etwas rauchbares sollte man doch hinbekommen! (Foto: Jens Schöninger / pixelio.de) 

Mittlerweile kann man sich im Internet jedoch auch ganze Tabakblätter bestellen. Dabei lohnt es sich übrigens, die Preise der verschiedenen Shops zu vergleichen denn es gibt hier erhebliche Unterschiede.

Der Kauf von ganzen Tabakblättern hat für den Zigaretten und Pfeifenraucher den Vorteil, dass er günstiger an Tabak kommt, ohne ihn selbst pflanzen zu müssen. Die ganzen Tabakblätter gelten steuerlich nämlich noch nicht als Tabakware und sind daher deutlich billiger zu haben als geschnittener Tabak. Der Zigarrenraucher, der sich selbst als Torcedor versuchen möchte, wiederum hat mit dem Kauf von Tabakblättern die Möglichkeit an Material für seine Versuche zu gelangen.

Sowohl Seiten, die sich mit dem Tabakanbau befassen, als auch solche über das Selbstrollen von Zigarren und auch Shops für Tabakblätter gibt es im Netz einige. Daher anstelle von Links die Empfehlung, selbst zu googeln.



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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Februar 2014 um 16:07 Uhr